Der Zeitraum
Eine alleinerziehende Mutter und Musikerin in prekären Verhältnissen, die für einen Wettbewerb eine Komposition fertigstellen muss, zieht sich deshalb mit ihren zwei Kindern in ein Tiny House auf eine einsame Insel zurück. Doch die scheinbar paradiesische Unterkunft hat keinerlei Rückzugsort, statt Ruhe, Muße und Inspiration gibt es Konflikte, Überforderung und Erschöpfung. Die Krise spitzt sich zu – bis die Frau ein geheimnisvolles violettes Portal entdeckt, das ihr Zugang zu einer Traumwelt verschafft, in der sie allen Pflichten enthoben ist. Als die Kinder ihr eines Tages nachgehen, eskaliert die Situation.
Ausgezeichnet mit dem GINCO Preis 2022 für den besten Webcomic.
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Blick ins buch
PRESSESTIMMEN
Der Mix aus realistischen Alltagsbeschreibungen und fantastischer Parallelwelten macht dieses Buch so besonders.
- 3sat kulturzeit
Der Zeitraum fasziniert mit seinem Mix aus realistischen Alltagsbeschreibungen und der fantastischen Parallelwelt. Den Autonomieverlust durch Mutterschaft hat man zudem selten gleichzeitig so banal wie drastisch beschrieben gesehen.
- Süddeutsche Zeitung, Martina Knoben
Wie die Comic-Künstlerin aus den sparsam gezeichneten Figuren neue Wesen entspringen und die Farben phantasievoll explodieren lässt, ist genial. Selten gehen Geschichte und Zeichnungen eine dermaßen überzeugende Symbiose ein.
- Neues Deutschland, Anne Hahn
In ihrem neuen Buch geht Frühbeis mit viel Fantasie und einem lakonischen Witz der Frage nach, wie sich Muttersein und künstlerische Unabhängigkeit vereinbaren lassen. (…) Ein grafischer Spagat, der aufgeht.
- Freundin, Jacek Slaski
„Der Zeitraum“ ist kurzweilig und überzeugt durch die Bilddramaturgie. Zum Glück gibt es Bücher wie dieses, die zeigen, was auf dem Spiel steht. Lesenswert!
- Münchner Merkur, Michael Schleicher
Herausragend, eine fantastische Geschichte. (…) Frühbeis erzählt einfühlsam wie eindringlich, packend wie aufwühlend in diesem Comic.
- Alfonz, Tyll Peters & Barbara Buchholz
Mit eindrücklichen, mit schwarzer Tinte und Aquarell gezeichneten Bildern erzählt Lisa Frühbeis die Geschichte der alleinerziehenden Mutter. Zentral greift der Zeitraum Probleme auf, mit denen Frauen und speziell Mütter heute immer noch konfrontiert sind - und mit denen sie politisch und gesellschaftlich weitgehend alleingelassen werden.
- Tagesspiegel, Rilana Kubasa
Es ist der uralte feministische Traum vom Raum für sich. Frühbeis zeigt mit teils nüchternen realistischen, teils surreal farbenfrohen Bildern, wie sehr sich heute Mütter immer noch zerreißen müssen, um allen Ansprüchen gerecht zu werden, oder: immer besser zu scheitern.
- Missy Magazin, Sonja Eismann
Die Zeichnungen haben etwas sehr leichtes, sehr lustiges, bei einem schwierigen Thema. [Das Gefühl in der Parallelwelt] ist wirklich wunderbar eingefangen.
- Rbb Literaturagenten
Verhandelt (…) klug und unterhaltsam zugleich existenzielle Themen: Familie und Beruf, Carearbeit und Überforderung, Freiheit und gesellschaftliche Erwartungen, Leben und Tod, Zeit im Allgemeinen, Entscheidungen im Besonderen. Ein Highlight.
- Donaukurier, Anja Witzke